„ … professionelle Begleitung auf deinem Weg …
Therapieverfahren
IoPT
In der Identitätsorientierte Psychotraumatherapie nach Professor Ruppert, München, werden ausgehend vom aktuellen Anliegen bedeutende Hintergründe und ICH-Anteile sichtbar. Diese Arbeit kann im Einzelsetting durch Platzhalter oder in der Gruppe durch Resonanz entwickelt werden.
I.B.T
Die Integrative Bindungsorientierte Traumatherapie kann frühe Traumata bereits bei Säuglingen und Kleinkindern bearbeiten. Dabei spielt die Unterstützung der engsten Bezugsperson, in der Regel der Mutter, eine zentrale Rolle
EMDR
Eye Movement Desensitization and Reprocessing ist eine hochwirksame Methode zur Behandlung von psychischen Traumata, die seit 1987 entwickelt wurde und sich besonders bei Posttraumatischen Belastungstörungen bewährt hat.
Neben diesen Basisverfahren fließen auch wirksame Bestandteile aus anderen Therapieschulen in meine Behandlung ein. Maßstab ist für mich die Einhaltung von Grundprinzipien der Therapie, die sich in der wissenschaftlichen Forschung als wirksam erwiesen haben. Diese habe ich in einem psychischen Entwicklungsmodell verdichtet.
Therapieformen
Kennenlernen, Anamnese und erste Schritte der Therapie finden im Einzelsetting statt. Hier können jederzeit sehr persönliche Themen besprochen werden. Die I.B.T mit kleinen Kindern findet regelmäßig zusammen mit der engsten Bezugsperson des Kindes im Vertrauen sichernden kleinen Rahmen statt.
Einzelgespräch
Im Rahmen der Selbstbegegnung werden verschiedene Anteile des Anliegengebers offenkundig. Im Gruppensetting mit mehreren Resonanzgebern können diese Anteile frei miteinander interagieren. Dies führt regelmäßig zu tiefen Erkenntnissen über die zugrundeliegenden Problematiken und kann helfen Blockaden zu überwinden.
Nicht nur der Anliegengeber profitiert von dieser Arbeit, sondern auch die Resonanzgeber kommen dabei häufig in Verbindung zu ihren eigenen Themen.
Gruppentherapie
Selbstbegegnung
und Resonanz
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass neben bewußt erinnerten Lebensereignissen auch im Unterbewußten verborgene Lebensereignisse und Erfahrungen psychischen Störungen zugrunde liegen können. Selbst Erlebnisse von Vorfahren können ihre belastenden Schatten auf unser Leben werfen, wie die transgenerationale Traumaforschung nachgewiesen hat. Resonanzgeber können solche dem Anliegengeber nicht mehr zugängliche Hintergründe immer wieder offenbaren.
Integration von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
In der Therapie kann es nicht darum gehen, die Vergangenheit zu vergessen oder auszulöschen. Bei der Bewältigung von Lebenskrisen werden Fähigkeiten, Kräfte und Ressourcen entwickelt, die für den weiteren Lebensweg genutzt werden können. Die Vergangenheit darf nicht weiter dissoziert werden, sondern wird in das gesunde ICH, in das Hier und Jetzt, integriert. Wir entwickeln auch keine überzogenen und am Ende einschränkenden Erwartungen an die Zukunft. Wir entwickeln Vertrauen zu uns selbst und unserem Lebensweg und können diesen Schrit für Schrit voller Zuvesicht weitergehen.
Zugang zu allen evolutionären Ressourcen
Psychische Störungen bewirken imme einen Verlust von evolutionär entwickelten menschlichen Ressourcen, die funktional gestört werden können: Das limbische System kann den Zugang unserer Wahrnehmung zu unserem Großhirn behindern, das Sprachzentrum kann gestört werden, rechte und linke Gehirnhälfte nicht mehr koordiniert arbeiten, der Vagusnerv übererregt sein und Entspannung, Sexualität und Gebähren behindern, das Immunsystem, den Hormonhaushalt und die Neurotransmitter stören … Ziel der Therapie ist es, am Ende das menschliche Gesamtsystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen.